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 Geschichte


Wo wir unseren Ursprung haben...  


Der Ursprung der studentischen Verbindungen allgemein ist europäisch. Der Ursprung der Studentenverbindung liegt in den ersten Universitäten Bologna und Padua in Italien. Im späten Mittelalter haben sich dort Studenten gleicher Heimat und Sprache in Gemeinschaften, sogenannten „Nationes“, zusammengeschlossen, um mit den rauhen Sitten des Mittelalters wie etwa Straßenräuber aber auch mit dem Fehlen jeder sozialen Absicherungen besser fertig zu werden. Die gemeinsamen Geldkassen dieser „Nationes“ nannte man „Burse“ wie in späterer Zeit auch die gesamte Studentenverbindung „Burse“ genannt wurde. Aus dieser Bezeichnung entstand der Begriff „Bursche“ für den Studenten. Als „Bursche“ bezeichnen wir auch heute noch die aktiven Studenten in der Teuto-Alemannia.
Aus diesen Ursprüngen entwickelten sich alle Formen studentischer Verbindungen, zuerst Landsmannschaften und Orden, die schon damals Farben trugen. 
Im 19. Jahrhundert entwickelten sich dann aus einigen Landsmannschaften die sogenannten „Corps“ und ab 1815 traten dann auch im Zuge der Napoleon´schen Kriege die Burschenschaften als politische und vaterlandstreue Verbindungen auf. 
In der Zeit nach 1815 blühte dann das Studententum in Deutschland auf, und es entstanden Verbindungen mit unterschiedlichsten Zielsetzungen, wie zum Beispiel christliche, katholische, sportliche oder aber musische Verbindungen. 
Der Beginn des Nationalsozialismus war für die meisten Verbindungen das Ende. Die innere, rein demokratische Struktur der Studentenverbindungen war dem NS-Regime verhaßt. So wurden die Verbindungen entweder aufgelöst oder aber in eine nationalsozialistische Organisation zwangsüberführt. 
Nach 1945 bildeten sich die Studentenverbindungen wieder neu. Nicht als Relikte vergangener Zeit, sondern als Gemeinschaften mit alten Traditionen aber stets mit der modernen Zielsetzung der Freundschaft.